21.10.2019

Stammzellenspender gesucht

Städtisches Klinikum präsentiert sich auf offerta 2019

Auch in diesem Jahr präsentiert sich das Städtische Klinikum Karlsruhe mit vielen Angebote für die Besucher auf der offerta. In Halle 3 wird das Städtische Klinikum über das vielfältige medizinische Behandlungsangebot, die Neubauprojekte sowie über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten informieren. Zwischen 12 und 14 Uhr können sich Besucher direkt mit Klinikdirektoren rund um die Themen Gesundheit und Gesunderhaltung austauschen. Mit einem Kinderspielkran ist auch für die Unterhaltung der jüngsten Messebesucher gesorgt: Beim Stapeln von Aluklötzen in drei Metern Höhe ist jede Menge Fingerspitzengefühl gefragt. Zudem bietet das Städtische Klinikum gemeinsam mit dem Verein blut e. V., Bürger für Leukämie und Tumorerkrankte, die Möglichkeit, sich direkt vor Ort als Stammzellenspender registrieren zu lassen. Spender werden können alle zwischen 17 und 45 Jahren, die gesund sind und an keiner chronischen Erkrankung leiden.

Foto: Petra Geiger

Größtes Kankenhaus in Region Mittlerer Oberrhein

Die Stadt Karlsruhe beherbergt mit dem Städtischen Klinikum das größte Krankenhaus in der Region Mittlerer Oberrhein, das im Krankenhausbedarfsplan des Landes Baden-Württemberg als Haus der Maximalversorgung ausgewiesen ist. Rund um die Uhr werden hier jährlich mehr als 63.000 stationäre und rund 184.000 ambulante Patienten behandelt, denen ein umfangreiches Angebot an Gesundheitsdienstleistungen zur Verfügung steht: 22 medizinische Fachabteilungen, vier Institute, eine Blutspendezentrale, eine zentrale Notaufnahme und eine Kindernotaufnahme.

Ein Krankenhaus wächst

Das Städtischen Klinikum erstreckt sich über ein weitläufiges Gelände in der Karlsruher Nordweststadt. Copyright: Breig Fotografie

Das Klinikum, das zudem Lehrkrankenhaus der Uni Freiburg ist, wurde 1907 gegründet und seitdem immer wieder erweitert und saniert. Rund die Hälfte des Gebäudekomplexes stammt aus den Anfängen und ist denkmalgeschützt. Aufgrund der steigenden Patienten- und Mitarbeiterzahlen und dem damit verbundenen Bedarf an entsprechender Infrastruktur, baut das Klinikum aktuell ein Fünftel seiner Nutzfläche neu: neben dem Neubau des Institutsgebäudes (Haus I) und der Kältezentrale (Haus G2) steht vor allem der Neubau des künftigen Betten- und Funktionshauses (Haus M) im Zentrum der Maßnahmen. Das Haus, mit dessen Bau 2016 begonnen wurde, soll künftig unter anderem alle Intensivstationen und einen zentralen Operationsbereich mit 20 OP-Sälen beherbergen. Zudem wird es mehrere Häuser (D, E, H, R und S) miteinander verbinden und in der neuen, geschlossenen Gebäudestruktur die „Neue Mitte“ des Klinikums bilden. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2020 geplant. Im Folgejahr wird es in Betrieb genommen, ein Prozess, der sich über mehrere Monate hinziehen wird.

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